Die Trends von heute und morgen

Meine Identität im Web gehört mir

So behalten Verbraucher die Kontrolle über ihre Daten und Onlinekonten

Mehr Sicherheit für die eigenen Daten im Web: Neue
Lösungen ermöglichen es Verbrauchern, jederzeit die
Hoheit über persönliche und vertrauliche Informationen
zu behalten.
Foto: djd/Keyp/Shutterstock/©Den Rise
(djd). Online eine Überweisung ausführen, auf die Schnelle ein paar Schuhe bestellen oder einen Flug buchen: Selbst wer Onlineshops, Soziale Medien und Co. nur sporadisch nutzt, hinterlässt unweigerlich Spuren im Netz. Verschiedenste Anbieter speichern mit der Zeit persönliche Daten, von der Adresse bis hin zur Bankverbindung. Das öffnet Tür und Tor für Cyber-Gauner, die es auf den Diebstahl dieser digitalen Identitäten abgesehen haben. Selbst renommierte Adressen im Web oder Kreditkartengesellschaften sind nicht vollends vor diesen Risiken gefeit, wie Fälle aus den vergangenen Jahren zeigen. Datenklau und Onlinebetrügereien verursachen Milliardenschäden - und können jeden treffen: Im Jahr 2017 sind laut einer Studie von Norton by Symantec 23 Millionen Bundesbürger Opfer von Cyberkriminalität geworden.

Identifizierung per App

Ein wesentliches Problem: Verbraucher können alleine kaum den Überblick darüber behalten, welche Unternehmen persönliche Daten gespeichert haben - und wie gut diese gesichert sind. Neue Konzepte wie etwa des Münchener Start-Up-Unternehmens Keyp zielen jetzt darauf ab, die persönlichen Daten in einer App auf dem eigenen Smartphone zu belassen, ähnlich wie bei einem Passwortmanager oder einem digitalen "Wallet". Will der Verbraucher eine Onlinebestellung auslösen oder ein neues Webkonto eröffnen, ermöglicht es die App, sich beim jeweiligen Anbieter einzuloggen und zu identifizieren. Der wesentliche Unterschied: Die persönlichen Daten verbleiben jederzeit beim Verbraucher und verschwinden nicht im Datenkosmos.

Nie mehr Passwörter merken

Die gespeicherten Merkmale werden dazu vorab von bereits vorhandenen, vertrauenswürdigen Instanzen bestätigt. Beispielweise kann die Post die Anschrift und die Bank die Kreditkartendaten verifizieren. So kann sich der Webseitenbetreiber wiederum darauf verlassen, dass die übermittelten Identitätsdaten echt und aktuell sind - das bedeutet: einfachere Abläufe und mehr Sicherheit für beide Seiten. "Zu mehr Sicherheit kommt noch ein Plus an Komfort: Verbraucher müssen sich damit in Zukunft weder Passwörter noch Profile merken oder aktualisieren", erklärt Maximilian C. Möhring, Mitgründer und Geschäftsführer von Keyp. Mehr Infos gibt es unter www.keyp.io. In einer seit Mai 2018 laufenden Pilotphase stehen bereits über 100 Identity-Lösungen für Unternehmen zur Verfügung, beginnend ab Herbst des Jahres sollen dann auch Verbraucher die App-Lösung nutzen können.

So winzig und mit so viel Platz für Technik

Das Hightech-Material Titan macht Hörgeräte noch kleiner und komfortabler

Vor allem Menschen, die noch im Berufsleben
stehen, wünschen sich diskrete Hörlösungen.
Foto: djd/Phonak
(djd). Extrem robust, leicht und gut verträglich - wegen dieser Eigenschaften kommt Titan schon lange in der Medizin zum Einsatz, etwa bei Prothesen. Ganz neu sind Hörgeräte mit einer papierdünnen Hülle aus Titan. Ihr Vorteil: Sie sind so klein, dass sie fast unsichtbar direkt im Ohr getragen werden können. Trotzdem hat in ihnen so viel Technik Platz, dass selbst hochgradige Hörminderungen ausgeglichen werden können.

Individuell wie ein Fingerabdruck

Anhand von 1.600 biometrischen Daten werden Hörgeräte aus Titan individuell an den Gehörgang des Trägers angepasst. Auf diese Weise ist es möglich, auch anatomisch anspruchsvolle Gegebenheiten, etwa unterschiedlich weite Gehörgänge beider Ohren, zu berücksichtigen. Weil die Geräte so klein sind, sind sie von außen kaum noch sichtbar. "Bisher wurden die Hüllen vor allem aus Acryl gefertigt", erklärt Marco Faltus, Leiter der Abteilung Audiologie des Schweizer Hörgeräte-Herstellers Phonak. Kunststoff sei aber weniger stabil als Titan und daher zwar für kleine, aber nicht für derart hauchdünne Gehäuse geeignet.
Modelle wie das "Virto B-Titanium" haben jetzt eine so geringe Größe, dass sie 2,5 Millimeter tiefer in den Gehörgang eingeführt werden können als herkömmliche Geräte. Durch unterschiedliche Farben in Hauttönen fallen die diskreten Geräte kaum noch auf. Mehr Informationen sowie eine Datenbank mit Adressen qualifizierter Hörgeräteakustiker gibt es unter www.phonak.de.

Mehr Leistung trotz geringer Größe

Im-Ohr-Geräte nutzen die natürliche Funktion der Ohrmuschel als Schalltrichter. Außerdem verfügen sie über ein spezielles Betriebssystem, das sich automatisch an unterschiedliche Hörsituationen anpasst. Alle 0,4 Sekunden wird die Geräuschkulisse analysiert und die Leistung entsprechend synchronisiert. So wird beispielsweise erfasst, aus welcher Richtung eine Stimme kommt. Auch in lauter Umgebung, im Auto oder im Freien sorgt dies für ein optimales Sprachverständnis.

Lang lebe mein Smartphone

Die fünf besten Tipps für eine nachhaltige Handynutzung

Die Herstellung jedes Smartphones belastet die Umwelt. Einige
Menschen denken daher um und entscheiden sich, ihr Smartphone
etwas länger zu nutzen.
Foto: djd/Deutsche Telekom/Getty Images/Jacob Ammentorp Lund
(djd). Etwa alle zwei Jahre entschließt sich der durchschnittliche Deutsche, sein Smartphone durch ein neues zu ersetzen, das Altgerät verschwindet dann oft in der Schublade. Die kurze Nutzungsdauer ist bedenklich, denn die Herstellung jedes Smartphones belastet die Umwelt. Wertvolle und seltene Ressourcen wie Kupfer, Silber und Gold sind in den Geräten enthalten, die Produktion benötigt zudem viel Wasser und Treibstoff. Einige Menschen denken daher um und entscheiden sich, ihr Smartphone etwas länger zu nutzen. "Es gibt zwei Wege, mit dem Smartphone die Umwelt zu schonen: Zum einen sollte man versuchen, das Gerät so lange wie möglich am Leben zu erhalten, zum anderen gibt es aber auch einige Funktionen wie etwa den Energiesparmodus, die dabei unterstützen können, das Smartphone verantwortungsvoll zu nutzen", erklärt etwa Celina Kranich von der Computerhilfe der Telekom. Hier sind die fünf wichtigsten Tipps für ein langes und umweltfreundliches Smartphone-Leben:

1. Akkulaufzeit

Wer sein Smartphone nachts an der Steckdose hat, riskiert, dass die Akkulaufzeit schnell sinkt, da der Akku durch dieses Vorgehen schneller kaputt geht. Der Grund: Wenn der Akku bereits voll geladen hat, wird er dennoch weitergeladen, um kleinste Ladungsschwankungen auszugleichen. Idealerweise hält man den Handy-Akku im Bereich zwischen 30 und 80 Prozent Ladung.

2. Richtige Netzteilspannung beachten

Die meisten Smartphone-Hersteller haben sich zwar einheitlich auf den Micro-USB-Port als Ladeanschluss geeinigt, dennoch ist Ladegerät nicht gleich Ladegerät. Einige Smartphones "verstehen" sich nur mit bestimmten Netzteilen, etwa aufgrund von Unterschieden bei der Spannung. So kann es sein, dass einige Ladegeräte das Smartphone langsamer aufladen als andere - das Gerät hängt länger an der Steckdose.

3. Energie sparen mit der Cloud

Fotos, Videos und Dokumente lassen sich ganz einfach über verschiedene Apps in eine Cloud verlagern. Das hat viele Vorteile, denn so spart man nicht nur Speicher auf dem Gerät, sondern auch Energie, da die Datenverarbeitung ausgelagert wird.

4. Richtig reinigen

Das Smartphone nicht mit dem Glasreiniger säubern! Auch wenn das Display häufig aus Glas besteht, schaden die Inhaltsstoffe des Reinigers dem Gerät.

5. WLAN nutzen

Viele Smartphone-Verträge inkludieren ein hohes Datenvolumen, das das Surfen unterwegs problemlos ermöglicht. Das ist zwar praktisch - die Nutzung von WLAN ist aber wesentlich energiesparender und umweltschonender.

Mehr Tipps für einen ressourcenschonenden Umgang mit dem Smartphone gibt es etwa unter www.telekom.de/computerhilfe sowie in der Digital Community unter www.telekom.de/digital-community.

Ohne Worte: Emojis, LOLs und Hashtags

Die digitale Welt hat unsere Kommunikation verändert

"Nicht ohne mein Handy" - viele Kids legen ihr
Smartphone kaum noch aus der Hand.
Foto: djd/Initiative Teachtoday
(djd). Viele Erwachsene blicken mit Sorge auf die Konsumgewohnheiten der jungen Generation, die ganz selbstverständlich mit mobilem Internet und sozialen Netzwerken aufwächst. Anrufe gibt es kaum noch - sie gelten als viel zu zeitaufwändig, stattdessen wird getippt oder eine kurze Sprachnachricht verschickt. Über WhatsApp, SMS, Chat oder Tweets teilt man News, auf Instagram postet man Bilder. Statt ausformulierter Sätze drücken Emojis, LOLs und Hashtags Gefühle und Haltungen aus. Diese Art zu kommunizieren verändert den Sprachgebrauch der jungen User und auch ihr Sozialverhalten.

Das Smartphone ist immer dabei

Das Handy ist zu einem Informations- und Unterhaltungsmedium geworden. Es ist nicht nur Arbeitswerkzeug und Spielzeug, sondern bietet auch zahlreiche Kommunikationsformen, um mit anderen Menschen in Kontakt zu sein. Gerade junge User wollen dazugehören und teilen alles mit der Community: Wen man liebt, was man tut und wie man sich kleidet. Soziale Netzwerke dienen als Plattform der Selbstdarstellung. Täglich verbringen Nutzer viel Lebenszeit mit den digitalen Medien. Dabei nicht den Überblick zu verlieren, sich nicht unter Druck gesetzt oder gestresst zu fühlen, ist eine Herausforderung, die mit diesen neuen Kommunikationsformen einhergeht. So ist es nicht ungewöhnlich, dass viele Nutzer bei einem Nachrichtensignal sofort zum Smartphone greifen, um zu antworten. Das kann sogar so weit gehen, dass manche sich verloren fühlen, sobald das Handy außer Reichweite ist. Wie "abhängig" man ist, lässt sich etwa beim Projekt "(Nicht) ohne mein Handy" auf www.teachtoday.de feststellen.

Du und ich als Werbeträger

Auf der Internetseite der Initiative finden sich zudem weitere Themendossiers zum bewussten Umgang mit digitalen Medien. Manche jungen User ahnen etwa nicht, wie soziale Medien ihre Entscheidungen mitbestimmen. Das zeigt der Erfolg von Social Media-Stars. Weil ihre meist jungen Fans sie als Vorbild betrachten, kaufen sie das, was die Stars empfehlen. Mittlerweile geben viele dieser Influencer ihre Empfehlungen aber bezahlt und im Auftrag von Unternehmen ab. Trotz Kennzeichnungspflicht können Nutzer oft nicht unterscheiden, was eine private Meinung und was eine Werbebotschaft ist. Aber nicht nur Influencer machen Werbung - die Werbeindustrie macht Verbraucher selbst zu Werbeträgern, denn echte Menschen überzeugen mehr als leere Versprechungen im Werbespot. Sie fordern zu Selfies mit Produkten auf, stellen Beiträge zum Liken online und lassen Inhalte oder Produkte von den Usern selbst mitgestalten. Wer mitmacht, sollte sich des Werbecharakters bewusst sein - oder doch lieber beim Posten seiner eigenen Gedanken, Aktivitäten und Fotos bleiben.

Digitale Entgiftung

Umgang mit dem Smartphone: Die vier wichtigsten Expertentipps zu "Digital Detox"

Das Smartphone ist unverzichtbar geworden, ob
Zuhause oder auf Reisen - allerdings sollte man
das Handy regelmäßig auch mal ganz bewusst zur Seite legen.
Foto: djd/Deutsche Telekom/iStockphoto-pixelfit/freepik-lanrentuku
(djd). Fotos posten, Facebook und E-Mails checken, Freunde und Familie erreichen - das Smartphone ist für die meisten von uns unverzichtbar geworden, ob Zuhause oder auf Reisen. Viele unterschätzen dabei jedoch den damit verbundenen Stress. Denn die ständige Erreichbarkeit, und sei es auch nur privat, lässt wenig Luft, einmal richtig auszuspannen. Mit der Smartphone-Invasion kam deshalb auch der Trend zur digitalen Entgiftung - auf Englisch Digital Detox. Ziel ist es, die Nutzung des Smartphones im Alltag einzuschränken, sich weniger ablenken zu lassen und wieder verstärkt anderen Aktivitäten nachzugehen. Was erst einmal leicht klingt, erfordert häufig viel Selbstdisziplin und Willenskraft, denn das Smartphone ist für viele ein selbstverständlicher Alltagsbegleiter. Eine gute Vorbereitung hilft bei der "Entgiftung". Das Smartphone selbst bietet eine Reihe von Möglichkeiten, um die Nutzung beinahe automatisch einzuschränken. Celina Kranich, Expertin bei der Computerhilfe der Telekom, hat die vier wichtigsten Tipps zusammengefasst:

Vier Tipps zur digitalen Entgiftung

1. Mehr ist weniger - hilfreiche Apps installieren: Es klingt ironisch, doch tatsächlich gibt es auch für den Digital-Detox-Trend die passenden Apps. Diese messen etwa, wie häufig wir unser Smartphone entsperren, wie oft wir welche App benutzen und wie viel Zeit wir mit ihnen verbringen.

2. Mitteilungsfunktionen bearbeiten: Das Aufleuchten von Push-Benachrichtigungen lässt den Blick regelmäßig zum Smartphone schweifen. Um diese Ablenkung zu vermeiden, kann man in den Einstellungen des Smartphones die Mitteilungsoptionen anpassen - für jede App individuell. Hier lassen sich Töne ausschalten, Hinweise im Sperrbildschirm oder bei der Verwendung verbieten oder jegliche Mitteilungen deaktivieren.

3. Aus den Augen, aus dem Sinn - Apps deinstallieren: Apps verleiten dazu, aus Langeweile darauf zu klicken, auch, wenn man gerade gar kein bestimmtes Anliegen hat. Nach dem Motto "Aus den Augen, aus dem Sinn" kann man bestimmte Apps - etwa soziale Netzwerke - deinstallieren und die Netzwerke stattdessen bei Bedarf im Browser des Smartphones öffnen.

4. Ruhezeiten einrichten: Mit dem Flug- oder dem Nicht-Stören-Modus lassen sich sämtliche Benachrichtigungen und Anrufe mit einem Klick vermeiden. Eine weitere Option ist das Einrichten automatischer Ruhezeiten - so weiß das Smartphone, wann es zu schweigen hat. Beim iPhone kann man über den Nicht-Stören Modus feste Zeitintervalle festlegen, in denen niemand stören darf, Ausnahmen können definiert werden.

Einstellungstipps fürs Smartphone gibt es unter www.telekom.de/digital-community oder unter www.telekom.de/computerhilfe.

Neuer Ausbildungsberuf für kreative Computerfans

Ein Content-Manager setzt Inhalte für Webseiten und Online-Shops in Szene

Die Ausbildung zum Content-Manager ist
im Bereich Grafikdesign angesiedelt.
Foto: djd/Designschule/benjaminpohle.de
(djd). Der Begriff "Digitalisierung" ist in aller Munde. Doch welche Auswirkungen hat das zunehmende digitale Arbeiten konkret für Berufsanfänger? Neue, moderne Berufsfelder gehören unabdingbar dazu. Entsprechend sollten sich junge Menschen nach dem Schulabschluss über die neu entstehenden Möglichkeiten informieren. In der Werbe- und Kommunikationsbranche wird beispielsweise ganz aktuell der Ausbildungsberuf des "Content-Managers" angeboten. Wer in diesem Job arbeitet, sorgt in einem Unternehmen dafür, dass lesens- oder sehenswerte Inhalte zum richtigen Zeitpunkt an der richtigen Stelle erscheinen. Das ist zum Beispiel wichtig für Internetportale oder für Online-Shops.

Kreatives Arbeiten am Computer

Ein Content-Manager erstellt Konzepte, recherchiert Themen, pflegt, gestaltet und optimiert Webseiten oder Intranet-Strukturen. Dafür nutzt er Content-Management-Systeme (CMS) wie beispielsweise WordPress oder Typo3. Bislang wird diese Ausbildung in Deutschland nur in Schwerin angeboten, und zwar an der dortigen, staatlich anerkannten Höheren Berufsfachschule. Kreative Schulabgänger zwischen 15 und 18 mit Realschulabschluss oder auch ältere Quereinsteiger sind hier anzutreffen, die Ausbildung dauert drei Jahre und ist im Bereich Grafikdesign angesiedelt. Auf dem Stundenplan stehen Fächer wie Gestaltungsgrundlagen, Typografie und Webdesign, Indesign und Photoshop, Kreativitätstechniken, Webanalytics oder Social-Media-Marketing.

Dozenten, die selbst aktiv in diesem Beruf arbeiten, machen die Auszubildenden fit in folgenden Bereichen:

- Content Strategien entwickeln
- Online-Inhalte erstellen und einpflegen
- Online-Portale planen und betreuen
- Bild-, Text- und Multimediainhalte auf Webseiten einpflegen
- Arbeitsabläufe optimieren und Mitarbeiter anleiten
- CMS Systeme einrichten & verwalten

"Content-Manager werden vor allem gesucht in Werbe- und Designagenturen, E-Commerce-Unternehmen, PR- und Multimedia-Agenturen, Online-Agenturen sowie in großen Industrieunternehmen", erklärt Maria Weding, Leitung Marketing an der Designschule Schwerin. Das Schulgeld liegt bei rund 320 Euro pro Monat, Schüler sind allerdings BAFöG-berechtigt. Die Schule bietet zudem interne Finanzierungsmodelle an, unter www.designschule.de werden die verschiedenen Möglichkeiten genau aufgeschlüsselt. Wer sich detaillierter über den Beruf des Content-Managers informieren möchte, hat dazu am 26. Mai 2018 und am 10. November 2018 Gelegenheit: Dann veranstaltet die Schule jeweils einen Tag der offenen Tür.

Vorsicht ja - Angst nein

Onlinebanking ist sicher wie nie zuvor, dennoch sollte man stets achtsam sein

Aufgrund mehrstufiger Sicherheitssysteme sind Online-
und Mobilebanking sehr sicher. Einige Verhaltensregeln
sollten dabei dennoch berücksichtigt werden.
Foto: djd/BVR/thx
(djd). Onlinebanking ist einfach, günstig, schnell und praktisch. Fast alle Bankgeschäfte lassen sich heute auf diese Weise erledigen. Um Transaktionen im Onlinebanking durchzuführen, muss jeder Auftrag mit einer eigenen transaktionsabhängigen Nummer, der TAN, freigegeben werden. Smart-TAN ist etwa das bei den Kunden der Volksbanken und Raiffeisenbanken beliebteste Verfahren. Hier wird die TAN von der Girocard und einem kleinen Lesegerät generiert, das die Kunden von der Bank erhalten. "Bevor die Transaktion per TAN freigegeben wird, müssen die am Lesegerät gezeigten Daten vom Bankkunden noch einmal überprüft und bestätigt werden", erklärt Dr. Olaf Jacobsen vom Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR).

Immer aufmerksam sein

Dank solcher mehrstufiger Sicherheitssysteme ist Online-, aber auch Mobilebanking sehr sicher. Einige Verhaltensregeln sollte jeder Internetnutzer stets berücksichtigen. Hier die wichtigsten Tipps im Überblick:

- Banken fragen niemals, weder in E-Mails noch am Telefon, nach der persönlichen Online-PIN oder einer TAN. Hierbei handelt es sich um Betrugsversuche. Regel Nummer eins ist also, solche Mails zu ignorieren und zu löschen.

- Jede TAN ist stets zur Ausführung genau der Daten vorgesehen, die im Lesegerät oder im Mobiltelefon angezeigt und vom Kunden bestätigt werden. Die TAN sollte also nur für die Transaktion eingegeben werden, die tatsächlich getätigt werden soll.

- Weist das eigene Konto unerwartet Gutschriften oder Abbuchungen aus, sollten diese zuerst mit der Bank geklärt werden. Auf keinen Fall sollte eine Rücküberweisung erfolgen, wenn fremde Personen oder Institutionen darum bitten. Das ist ein üblicher Trick von Betrügern.

- Für Onlineüberweisungen sollte ein Tageslimit festgelegt werden. Zugleich empfiehlt es sich, die Kontoumsätze regelmäßig zu überprüfen. So lässt sich möglicher Missbrauch von vornherein begrenzen.

- PC und Smartphone sichern: Wertvolle Geräte und sensible Daten sollten
mit einem aktuellen Antiviren-Schutz und einer Firewall geschützt werden. Kostenlose Computerchecks helfen beim Aufspüren und Entschärfen möglicher Sicherheitslücken.

- Besteht ein Verdacht, dass Dritte in den Besitz der PIN gekommen sind oder stellt sich das Onlinebanking-Portal merkwürdig dar, sollte der Zugang sofort gesperrt werden. Eine solche Sperrung kann entweder selbst durch die dreimalige Eingabe einer falschen PIN beim Anmelden oder über eine Sperr-Notrufnummer vorgenommen werden.

Mehr Infos zum Thema Onlinebanking-Sicherheit gibt es auf den jeweiligen Seiten der Volksbanken und Raiffeisenbanken und des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik unter www.bsi-fuer-buerger.de.

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