Die Trends von heute und morgen

Kontaktlos bezahlen

"Digitale Geldbörse": Moderne Lösungen für iPhone und Android-Smartphones

So wird das Smartphone zur elektronischen Geldbörse.
Bei Beträgen unter 25 Euro muss nur noch das Smartphone
vor das Lesegerät gehalten werden - fertig.
Foto: djd/Volkswagen Financial Services /
Tyler Olson - Fotolia.com
(djd). Immer mehr Menschen ist es wichtig, jederzeit und überall mobil zu sein. Das gilt auch für den finanziellen Bereich - so soll etwa das Bezahlen schnell, sicher und bargeldlos erfolgen. Deshalb hat beispielsweise Volkswagen Financial Services gemeinsam mit Visa die "Volkswagen Mobile Payment Card" entwickelt: Über "Visa payWave" kann das Smartphone in eine digitale Geldbörse verwandelt und zum kontaktlosen Bezahlen genutzt werden. Höchste Sicherheitsstandards und volle Kostenkontrolle geben Nutzern dabei ein hohes Maß an Sicherheit. Gleichzeitig können alle Vorteile einer Kreditkarte genutzt werden.

Mehr finanzielle Mobilität

Das innovative Bezahlsystem steht sowohl für iPhone als auch für Android-Smartphones zur Verfügung und ist unabhängig vom Mobilfunkanbieter. Damit ist Volkswagen Financial Services einer der ersten Anbieter, der eine Mobile Payment-Lösung für die beiden wichtigsten Smartphone-Betriebssysteme anbietet. "Mit unserer 'Mobile Payment Card' kann das Smartphone immer mehr die Geldbörse ersetzen und bietet eine neue Qualität der finanziellen Mobilität", erklärt Stefan Voges-Staude, Sprecher des Unternehmens. Die innovative Lösung steht allen Inhabern einer "Volkswagen Visa Card" zur Verfügung und ist bis auf weiteres kostenfrei. Bei der Nutzung hält der Anwender sein Smartphone einfach vor ein geeignetes Kartenlesegerät und kann mit der dazugehörigen App wählen, ob der sechsstellige Passcode im Rahmen der Bezahlvorgänge bei jeder Transaktionshöhe oder nur bei Transaktionen über 25 Euro abgefragt werden soll. Andernfalls muss bei Beträgen bis 25 Euro lediglich die App geöffnet werden. Ein Mitführen der physischen Kreditkarte ist nicht mehr notwendig.

Sicher und vielfältig nutzbar

Der neue Ansatz besteht aus einer speziellen iPhone-Hülle mit eingebauter NFC-Antenne (NFC steht für Near Field Communication) beziehungsweise einer NFC-MicroSD-Karte für die Android-Smartphones sowie der Mobile Payment App. Höchste Sicherheitsstandards gewährleisten, dass die gespeicherten Daten nicht von unberechtigten Dritten ausgelesen werden können. Durch die in die App integrierte Transaktionsübersicht erhalten Nutzer zudem volle Kostenkontrolle - immer und überall. Ein weiterer Schritt für noch mehr Sicherheit bei der Nutzung der Kreditkarte. Inzwischen gibt es bundesweit 42.000 Akzeptanzstellen, dazu zählen Aral, Karstadt und Starbucks sowie die Volkswagen Partner. Die "Mobile Payment Card" wurde 2014 im Rahmen der Frankfurt Euro Finance Week mit dem Sonderpreis in der Kategorie Innovation im Mobile Payment ausgezeichnet.
Mehr Informationen gibt es unter: www.volkswagenbank.de/mobilepayment.

Vom Smartphone direkt ins Ohr

Hörgeräteträger profitieren von technischen Neuentwicklungen

Musik vom iPod direkt aufs Ohr, und das überall -
smarte Technologie für Hörgeräte macht es möglich.
Foto: djd/www.gnresound.de
(djd). Musik streamen, online shoppen, über Skype kommunizieren - längst ist das auch für die Generation 50plus selbstverständlich geworden. Rund 15 Millionen über 55-Jährige surfen regelmäßig im Internet, mehr als jeder Dritte nutzt einer aktuellen Umfrage von TNS Infratest zufolge ein Smartphone. Gerade für die sogenannten Best-Ager bietet die mobile Technik immer mehr Vorteile in Sachen Lebensqualität. Jetzt lässt sich damit sogar das Hörgerät steuern.

Zusatzmodul ist nicht mehr nötig

Diese smarte Technologie entwickelt sich rasant. Erst 2014 kam das erste Hörgerät "made für iPhone" auf den Markt, das sich drahtlos mit der Apple-Technik vernetzen lässt. Jetzt präsentiert Hersteller GN ReSound bereits die zweite Generation seiner Hightech-Hörgeräte unter dem Namen "LiNX2", die unter anderem eine direkte Anbindung an iPhone, iPad, iPod touch und die Apple Watch ermöglicht. Konkret bedeutet das: Anrufe, Musik und Videos werden direkt ins Ohr übertragen, ohne dass ein Zusatzmodul nötig ist. Ebenso werden Anweisungen des mobilen Routenplaners, Erinnerungen an Termine oder auch der Ton von Spielen ohne Umweg an das Hörgerät gesendet. Die Technologie ist mittlerweile so weit, dass Hörgeräteträger in manchen Situationen einen Komfort-Vorsprung gegenüber normal Hörenden haben - etwa wenn sie im Freien telefonieren oder sich beim Städtetrip Reisetipps direkt aufs Ohr leiten lassen. Weitere Informationen zu den modernen Systemen gibt es unter www.resound.com.

Das Handicap wird unsichtbar

Bisher waren meist Zusatzmodule wie Streamer oder kleine Fernbedienungen nötig, um das Hörgerät auf die jeweilige Hörsituation einzustellen. Jetzt lässt sich das bequem über eine App erledigen - ein weiteres Plus an Lebensqualität für jede Altersgruppe. So wird das Display von Apple-Geräten oder auch dem Samsung Galaxy zur Schaltzentrale, bequem und unauffällig. Gerade Letzteres hat einen hohen Stellenwert. Denn wer eine Hörminderung hat, möchte oft nicht, dass das auf den ersten Blick erkennbar ist.

Die Würze digitaler Kommunikation

Smileys und Emoticons sind aus der modernen Unterhaltung nicht mehr wegzudenken

 


Foto: djd/thx
(djd). Der raketenartige Aufstieg des Messenger-Dienstes WhatsApp wäre ohne sie wohl kaum denkbar, und auch der Kommunikation in sozialen Netzwerken wie Facebook oder Twitter geben sie erst das besondere Extra: Emojis - also die kleinen Smileys und Symbole - sind aus der modernen Unterhaltung per Smartphone und Tablet nicht mehr wegzudenken. Nicht nur Kids, sondern alle Altersgruppen haben ihren Spaß daran, Texte mit den niedlichen Bildchen zu "würzen".

Mit den Zeichen - Herzen, Smileys, traurige Gesichter - kann man dem Empfänger einer Nachricht Einblick in die eigene Gefühlswelt gewähren. Schreibt jemand die Nachricht "Mir geht's gut", dann erfährt sie dank dem Smiley mit der coolen Sonnenbrille erst die emotionale Betonung, die man in einem Gespräch unter vier Augen durch die Betonung des Satzes, den Gesichtsausdruck oder ein Lachen erzielen würde.

Das Emoticon ist schon 33 Jahre alt

Erfunden wurde das sogenannte Emoticon 1982 vom Informatiker Scott Fahlman von der amerikanischen Carnegie Mellon University. Er und seine Kollegen fanden Spaß daran, im Onlineforum der Universität sarkastische Witzeleien auszutauschen. Doch offenbar wurden diese häufig fehlinterpretiert. Genervt machte Fahlman irgendwann den Vorschlag, Scherzhaftes mit einem Smiley zu markieren :-), Ernstes dagegen mit :-(. Bald danach entstanden auch das zwinkernde ;-) und das laut lachende Emoticon :-D.

Viele andere interessante Dinge zum Hype rund um die niedlichen Zeichen und Symbole gibt es auch unter www.rgz24.de/smileys. Hier findet man einen Online-Link zu besonders originellen Exemplaren, zu einem Smiley-Lexikon und zu einer Anleitung, wie man Smileys per PC-Tastatur ganz einfach selbst erzeugen kann.

Weltweit normiert

Emojis wurden 2010 in den globalen sogenannten Unicode aufgenommen: In ihm sind alle bekannten Schriftzeichen und Textelemente unterschiedlichster Sprachen und in einer digitalen Chiffre enthalten. Deshalb können die Emojis nun auf allen Smartphones und Computern einheitlich angezeigt werden.

Künftig sollen Emoticons und Smileys im Übrigen noch mehr die menschliche Vielfalt widerspiegeln: Sechs verschiedene Hautfarben sollen den Nutzern demnächst zur Auswahl stehen, das hat das Konsortium Unicode beschlossen.

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